STORMINI - die Kinderstadt Stormarn - ist ein Planspiel für Kinder von 9 bis 13 Jahren, das regelmäßig in unterschiedlichen Städten im Kreis Stormarn durchgeführt wird.
Veranstalter des Projektes ist der Kreis Stormarn, der den Kreisjugendring Stormarn e.V. beauftragt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich. Die Kinder stellen sich dem stadtinternen Arbeitsmarkt zur Verfügung und üben in zwei täglichen Arbeitseinheiten einen selbst gewählten Job aus. Für diese Arbeit erhalten die Kinder ein Gehalt in der Kinderstadt-Währung „Stormis". Als Spielgeld werden Kaurischnecken verwendet, eine Art „Muschelgeld", das in vielen Ländern der Welt tatsächlich Jahrhunderte lang als reguläres Zahlungsmittel fungiert hat. Ihren Lohn können die Kinder im zweiten Teil des Tages für Freizeitaktivitäten, selbst gefertigte Produkte oder auch Süßigkeiten etc. ausgeben.
Ein Stadtparlament mit Bürgermeister/in, das von den Kindern selbst gewählt wird, vertritt die Interessen der Kinder und soll Lösungen für Probleme und Fragestellungen finden, die im täglichen Zusammenleben für die Kinder ersichtlich werden.
In der Erwachsenenwelt existierende Einrichtungen (Jobcenter, Post, Sparkasse, Geschäfte, Marktplatz, etc.) werden in der Kinderstadt so realitätsnah wie möglich nachempfunden und stellen gleichzeitig Arbeitsplätze für die Kinder dar. Gleiches gilt für die Medienlandschaft (Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet), die wie im wahren Leben für Informationsfluss und Unterhaltung in der Gesellschaft sorgt.
Finanzielle Unterstützung erfährt STORMINI durch die Städte, den Kreis Stormarn, die Sparkassen- Stiftung Stormarn, die AktivRegionen Alsterland und HolsteinsHerz und weitere private Organisationen wie zum Beispiel dem Lionsclub Stormarn und der Sparkasse Holstein. Das Stormarner Tageblatt und RTL-Nord sind bisher Medienpartner von Stormini.
Nachtrag: Stormini 2012 findet in der Gemeinde Hamberge statt, also ganz im Norden von Stormarn direkt an der Grenze zu Lübeck.
